Maximilian Kase – „Wie soll ich dich nennen?“; Gedichte

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Beschreibung

Wenn einer ordentlich ein paar Lebensjahre hingibt, um die Geistigen Wissenschaften Germanistik und Philosophie zu erobern zwecks Erkenntnis über den Zustand auch der gegenwärtigen Welt – und jenes Resultat lyrisch herausposaunt, dann ist ihm ein poetischer Reisepass sicher.
Maximilian Kase schreibt Gedichte. Sie drehen sich um das, was seinen Weg kreuzt: das Nützliche und das Überflüssige, das Einfache, was man übersieht, das Bedrohliche, was man auch übersieht. Das entdeckte Schöne teilt er mit; was ihn empört, fasst er in Wortbrocken, entzieht ihnen den Feinschliff der Sprache. Überhaupt ist Kases Form mehr in Verse gekleidetes Erzählen als krampfhaftes Suchen nach dem Reim, welches manchen Sinn entleert. – Dennoch sind Rhythmus und Vielfalt unserer schönen Sprache deutlich spürbar. Einer wähnt sich im Fuhrwerk auf einem holprigen Landweg unterwegs, ein anderer findet den Wind, wenn er gleichmäßig fade über die Flure streicht, langweilig. Für diesen Dichter sind seine Gedichte keine einsamen Monologe, sondern Lebensmittel für seinen und zum Gebrauch aller, gewissermaßen Gebrauchsgüter. Ein erster nachweisbarer Lebensertrag.

Zusätzliche Information

Gewicht 350 g
Größe 22 × 15 × 15 cm