Elker Ferner – „Anekdoten zur DDR II“

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Wie so viele Angehörige der jetzt älter gewordenen Ostdeutschen prägte die DDR auch die Autorin Elke Ferner. Im Arbeiter-und-Bauern-Staat stand sie „ihren Mann“, übernahm Verantwortung, quälte sich mit Unzulänglichkeiten des täglichen Lebens und der Gleichgültigkeit ihrer Zeitgenossen.

Heute, 25 Jahre nach dem Beitritt der DDR zur BRD, schüttelt sie verwundert den Kopf über die Ahnungslosigkeit vieler jungen Leute, was und wie jener Staat eigentlich war. Rückerinnerung an ein erfolglos gebliebenes Wagnis, nach dem verlorenen 2. Weltkrieg in einem Teil Deutschlands eine sozialistische Gesellschaft einzurichten, wünschen die Protagonisten der heutigen Berliner Republik nicht. Dabei ist es unerlässlich für ein Geschichtsbild der Nachgeborenen zu wissen, warum die DDR entstand, wie sie funktionierte und weshalb sie letztlich unterging.

Elke Ferner, ein leuchtendes Beispiel für Realitätssinn, tut, was sie kann: Sie schreibt auf, wie die DDR war. Ihre Andekdoten stellen stets die Grundfrage: Amboss oder Hammer sein; die Botschaft ist einfach und klar.
Mögen sich interessierte junge Leute auf sie berufen und weniger auf Lehrkräfte, die bewusst oder unbewusst zur Manipulation jener Schutzbefohlenen beitragen.

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Beschreibung

145 Seiten
DIN A5
Softcover
ISBN 978-3-942946-44-5