Heidrun Budde – „Willkür! Die Schattenseite der DDR“

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752 Seiten, zahlreiche Abb.

„Wir sind das Volk!“ Dieser Ruf erschallte tausendfach in den Demonstrationszügen von 1989. Die Mehrheit der DDR-Bevölkerung wollte eine Änderung der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Das Buch basiert auf mehrjährigen Archivstudien und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Beantwortung der Frage, warum so viele Bürger dem Ruf nach tatsächlicher demokratischer Mitgestaltung folgten.

Einstmals streng geheim gehaltene Akten geben bisher unbekannte Einblicke in die politische Schattenseite des DDR-Staates.

Die staatliche Willkür berührte viele Lebensbereiche der Bürger. Ob nun heimliche Ausbürgerungen, Gewalt und Erniedrigungen im Strafvollzug, nationale Überheblichkeit gegenüber Ausländern, die schikanöse Behandlung von Ost-West-Eheschließungsersuchen, heimlich gefällte Berufsverbote für Seeleute oder Bespitzelungen des Familienlebens bei einem Reisewunsch nach Kuba; Recht und Gesetz wurden verletzt, wenn es politisch nützlich er­schien. Der Bürger wurde zum Objekt.

Der DDR-Staat schürte so selbst den Volkszorn, der dieses politische System 1989 unter gehen ließ.

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